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  • Projektarbeit "Realisierung von Licht- und Farbeffekten, die bei audiovisuellen, synästhetischen Empfindungen ausgelöst werden (Orgel- Licht- Konzert)"

Projekt 2001

Projektarbeit Angewandte Medienwissenschaft und Medientechnologie
(Oktober 2001)

Realisierung von Licht- und Farbeffekten, die bei audiovisuellen, synästhetischen Empfindungen ausgelöst werden (Orgel- Licht- Konzert)

Verantwortlich: Prof. Dr. Paul Klimsa (Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft, Technische Universität Ilmenau), Prof. Dr. Dietrich Gall (Institut für Lichttechnik, Technische Universität Ilmenau)

Teilnehmer: Bernd Papenfuß, Tobias Firnhaber, Nadine Jügling, Anke Lerp

Das Projekt wurde 2001 von Studenten der Technische Universität Ilmenau unter Leitung von Prof. Dr. Paul Klimsa M.A. vom Institut für Medien- und Kommunikationswissenschaft, sowie Prof. Dr.-Ing. habil. Dietrich Gall vom Institut für Lichttechnik und in Zusammenarbeit mit dem Organisten Hans- Jürgen Freitag durchgeführt.

Ziel dieser Arbeit war die lichttechnische Ausgestaltung des Orgelwerkes "La Nativité du Seigneur" des Komponisten Olivier Messiaen, welches am 10. Januar 2001 in der St. Jakobuskirche Ilmenau aufgeführt wurde. Dabei war es Aufgabe, die synästhetischen Eindrücke Messiaens durch die lichttechnische Gestaltung zu visualisieren.

Das technische Prinzip bestand in der Verwendung bzw. der Projektion von gefärbtem Scheinwerferlicht. Dieses wird erzeugt durch das Anbringen von verschiedenfarbigen Folien oder Farbfiltern an die Scheinwerfer. Um jedoch möglichst viele der verschiedenen, von Messiaen teilweise selbst beschriebenen, Seheindrücke in diesem Werk darzustellen, verwendete die Projektgruppe das Lichtsteuergerät "imagine" der Firma "electrosonic". Dieses Gerät erlaubte die Erstellung und Speicherung eines zeitlichen Verlaufs für die Veränderung der Lichtintensität und Helligkeit. Somit konnten die Gestaltungselemente individuell festgelegt werden.

Die Scheinwerfer dienten der flächigen Farbgestaltung im Hintergrund. Im Vordergrund konnten mittels einer Videoprojektion sich schnell bewegende Punkte und Formen darstellen lassen. Auf diese Weise konnte das Werk sowohl lichttechnisch, als auch musikalisch erfolgreich inszeniert werden.

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